Blitzkrieg

Gar nicht mal so blöd, was der Verkehrsausschuss des Bundestages gestern wie ein Kaninchen aus dem Zylinder gezaubert hat: „Das strikte Verbot von Radarwarnern in Navigationsgeräten ist nicht mehr zeitgemäß.“, hört man von der FDP. Dass das nur die halbe Wahrheit ist, verschweigen uns die Regierungspolitiker. Das Lawblog weiß, dass die Durchsetzbarkeit des Verbotes durchaus fraglich ist.

Wahrscheinlich aber steckt eine ganz andere Erkenntnis hinter dem plötzlichen Sinneswandel. Das Verbot mag nicht mehr zeitgemäß sein, auf jeden Fall aber sind dies die Radarfallen selbst.
Die Polizei könnte Anschaffungskosten, den Unterhalt und die Personalkosten für die Bedienung der Geräte einsparen, wenn sie statt dessen fiktive Standorte gar nicht vorhandener Blitzer als POIs an Google, Navteq, Tomtom & Co. verteilte.

Wenn Herr Ramsauer schlau verhandelt, braucht er dafür nicht einmal zu bezahlen. Der Verdacht der Abzocke wäre aus der Welt, die Verkehrserziehung zur Geschwindigkeitsdisziplin weiterhin gewahrt.

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(Note to myself: Vielleicht sollte ich mir diese Idee noch schnell patentieren lassen?)

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