Den Gürtel enger schnallen

Nach der gestern beschriebenen fatalen Begebenheit wird mir gar nichts anderes übrig bleiben, als den Gürtel noch enger zu schnallen als bisher, wenn ich nicht künftig zu Fuß gehen will.

Eng geschnallter Gürtel

Eines ist dabei klar: Meinen Bemühungen während der Fastenzeit wird die Einschnürung entgegen kommen. Ich könnte ja damit beginnen, kein Mineralwasser mehr einzukaufen, sondern statt dessen Leitungswasser zu trinken. Damit könnte ich 1 Euro pro Tag einsparen und hätte dadurch im Jahr schon mal zwei Monatsraten für einen neuen fahrbaren Untersatz beisammen.

Alternativ könnte ich aber wirklich zu Fuß gehen. (Oder bei der derzeitigen Schneewetterlage auf Langlaufskiern in die Fabrik gleiten.) Dann sollte ich aber das Fasten sofort einstellen und meine Ernährung auf Leistungssport umstellen. Bei siebzig Kilometern täglich bräuchte ich ungefähr das Vierfache meines derzeitigen Kalorienbedarfs, also 8.000 statt 2.000 Kalorien. Außerdem wäre ich zu Fuß 14 Stunden täglich unterwegs. Da blieben nach acht Büro- nur mehr zwei Schlafstunden pro Tag.

Hm, ich befürchte, ich habe gar keine Wahl. Ich werde meinen Gürtel gegen einen neuen fahrbaren Untersatz eintauschen müssen. Oder in der Fabrik vorzeitig kündigen und hartzen.

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Fastentage: 28
Gewicht: minus 6 kg

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3 Kommentare

  1. Leitungswasser wird viel stärker hygienisch kontrolliert als Gänsewein aus der PET-Flasche. Außerdem entfällt das lästige Pullenschleppen. Her wie hin. :-)

    • PET-Flaschen? Wo denken Sie hin, Frau Tonari! Bei Wortmischers gibt’s nur Glasflaschen. Wegen der Plastikausdünstungen. Für solche Themen sind hier die Frauen im Hause zuständig. Die Männer müssen die Kästen ranschleppen. Klassisches Rollenmodell eben. – Aber die Wasserfrage gibt ja fast schon einen eigenen Blogeintrag her.

    • Als Wasserfrau hätte ich da bestimmt ´ne Menge zu schreiben ;-)
      (Aber erst mal freue ich mich ja schon über die Glasflaschen.)

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