Poch, poch!

Charlotte schaut rein & rausIch gebe es zu, ein bisschen nervös bin ich schon, so ganz alleine in der Wortmischerei. Ach was, ich bin nicht „ein bisschen nervös“. Ich bin total gigantisch scheißnervös!
Weil das heute mein erster selbst verfasster Text ist, seit ich kurz nach dem ersten Weltkrieg die Schule verlassen habe. Und weil ich nicht gedacht hätte, dass ich einmal Angst vor Kommentaren haben würde. Das ist wie auf der Theaterbühne zu stehen, den Text nicht zu können und vor sich einen riesigen, voll besetzten aber stockdunklen Zuschauerraum zu spüren.

Ihr merkt schon, ich komme nicht aus der Szene. Ich habe kein eigenes Blog und hatte nie eins. Ich tingle zwar gerne von einem zum anderen, lese wirklich alles von vorne bis hinten, was mich interessiert, habe aber noch nie etwas ins Internet geschrieben. Die Kennung bei WordPress mit dem Bildchen habe ich Herrn Wortmischer zuliebe angelegt. Damit ich in den Kommentaren nicht so anonym rüberkomme, hat er gesagt.
Aber, sehr  wichtig, ich bin eine neugierige Person, die gerne mal etwas ausprobiert. Auch wenn mir dabei das Herz bis zum Hals pocht.

Mein Steckbrief: Baliehn, Tippse, weitsichtig im Auge, kurzsichtig im Kopf, Herz auf der Zunge. Ohne Kind und unbemannt. Auch unbeweibt. Unbefacebooked, unbesmartphoned. Dafür Bücher, Rotwein, Schoki, am liebsten in dieser Reihenfolge. Alberto Moravia. Traumziel: Süd- und Mittelamerika, kann ich mir aber nicht leisten.

Für die nächsten Wochen hab ich mir ein paar Themen auf einen Zettel notiert. Ob das alles so kommt, weiß ich noch nicht. Weil: kurzsichtig im Kopf. Und weil ich nicht weiß, wann der Herr Wortmischer zurückkommt.
Ihr seid meine Versuchskaninchen, ich habe aber diesen bescheuerten schwarzen Zylinder irgendwo auf dem Weg hierher liegen lassen, und jetzt müssen wir es nehmen wie es aus mir herauskommt.

Eure Charlotte

9 Kommentare

  1. Pingback: Der Wortmischer macht Pause in seiner Klause. | Wortmischer

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