Meine Weltmeisterschaft 2014

Meine weltmeisterschaft 2014

Immer am Ball bleiben …

 
Meine persönliche Weltmeisterschaft im Sommer 2014: Das Familienschloss ist verkauft, ausgeräumt und entrümpelt. Die neuen Besitzer haben bezahlt und mit den Umbauarbeiten begonnen. Die Schmerzdame ist in Richtung Osten gezogen, ich in Richtung Westen. Und trotz Klavier und Riesenaquarium von Sohn 2.0 haben meine Bandscheiben den Sommer überlebt.

Ach ja: Ich habe sogar Fußball in der neuen Wohnung gespielt und mir den Ball dazu aus ein paar Kilometern Abklebeband selbst gebastelt. – So geht futebol alemão, liebe seleção! Man braucht keinen Brazuca*. Auch mit Klebeband gelingen scharf angeschnittene Eckbälle in den Torwinkel.

Mein Feedreader hat mir heute erzählt, dass ich in den letzten sechzig Tagen insgesamt 589 neue, extra für mich verlinkte Beiträge aus der Bloggernachbarschaft nicht gelesen habe. Außerdem habe ich den Faden beim sehr geschätzten Freitagstexter verloren, muss das lose Ende gerade mal suchen gehen …

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Diese Woche installiert: Zwei Badehandtuchhalter mit Ablagen für frische Frottierware; mein olles Lieblingsbild, das ich zum ersten Mal vor 25 Jahren in der Studentenbude aufgehängt hatte; eine Wandhalterung für die Beschallungsanlage im Bad, weil es ja so ist, dass ich wegen eines mentalen Defekts nicht in der Lage bin, ohne Musik Zähne zu putzen; einen antik anmutenden WC-Spiegel samt antik anmutender Hängelampe, deren tatsächlich antike Fassung beim Elektroexperten Schauder des Entsetzens hervorrufen würde.
(Dieses Verfahren zur Selbstkontrolle klaute ich unverfroren bei Frau N., die seit einer Woche ihre tagtägliche Entrümpelung dokumentiert.)

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2 Kommentare

    • Oh! Besten Dank, der Hinweis erspart mir das Durchwühlen toter Twittereien und historischer Bloggerei. (Erstaunt stelle ich fest, dass selbst nach monatelangem Schweigen recht zügig Menschen hier vorbeischauen. Treue Menschen, wie es scheint.)

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