Ermittlungen zum #Tatort

Ich muss mich sammeln. Mal sehen, ob ich das richtig zusammenfassen kann:

Ein blonder Hildegard-Knef-Verschnitt mit LKA-Dienstausweis stöckelt orientierungslos über die norddeutsche Tiefebene, oft begleitet von einem brünetten Trampeltier wie Pat und Patachon; lässt sich vom Bösewicht bezirzen; von seinem Leibwächter mit Viren besprühen, von denen dieser behauptet, sie würden die Knef innerhalb von zwei Minuten töten; verschusselt ohnehin dürftige Indizien; hetzt die minderjährige Tochter des Schurken erfolglos gegen diesen auf; und findet in der neunzigsten Minute des Debakels rein zufällig den bulgarischen Belastungszeugen, von dem sie längst wusste, den sie aber die ganze Zeit über nicht ernsthaft gesucht hatte.

Genau mit dieser Szene endet diese vollkommen inhaltsleere Tatortfolge und lässt mich zurück wie eine Glühbirne im Baumarktregal: fassungslos!

Muss ich mir nach diesem flachen Vorspann nun die eigentlichen Ermittlungsarbeiten heut Nacht zusammenträumen?
Oder hab ich Doofmann bloß nicht kapiert, dass die Knef nächsten Sonntag wiederkommt und dort weiterstöckelt, wo sie heute aufgehört hat?

Das ist Volksverdummung in der Ersten Reihe!

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