Freitagstexter-Pokal

Wegen der Pfingstfeiertage hatte ich ja eher mit verhaltener Teilnahme gerechnet. Aber die Entsendung des Heiligen Geistes scheint Euch eher beflügelt als gebremst zu haben. Und wer weiß: Hätte ich ein weniger anzüglich angezogenes Motiv für den Freitagstexter gewählt, hätten sich vielleicht gar noch die Katholiken unter der Leserschaft zu Wort gemeldet.
Bevor ich gleich zur Punktewertung schreite, muss ich noch zwei E-Mailanfragen öffentlich beantworten, um Spekulationen vorzubeugen: Nein, bei der jungen Dame auf der Waschmaschine handelt es sich nicht um die Nachfolgerin der Schmerzdame. Und bei den blauen Dingern in der Dose links im Bild handelt es sich auch nicht um mein persönliches Viagra-Vorratsdepot. Vielmehr habe ich das Bildchen wie immer von Freunden zugeschickt bekommen, die wissen, dass ich für Freitagstextereien anregende Fotografien benötige.

Alle Jurymitglieder meiner multiplen Persönlichkeit haben heute Nacht lange miteinander gerungen. Der Edgar A. Poe in mir setzte schließlich durch, dass Herr Bee zumindest einen Sonderpreis für grausames Kopfkino erhalten müsse wegen seines subversiven Was Astrid Lindgren nicht wusste. Und dieser miese Statistikarsch in meinem Unterbewusstsein gab nach zähem Ringen mit der Keule meinem Austria-Herz-Buben einen derartigen Schlag aufs Haupt, dass es die Testsiegerin mit Du hast doch vorhin gesagt, ich hab sie verkehrt rum an! nicht bis ganz nach oben schaffte. (Herzi, es wird leider nicht ein drittes Mal in Folge etwas mit uns.)

Ganz zuletzt, kurz vor dem Morgengrauen, kämpften noch die Ratschläge zweier Großmütter und ein Verhütungsexperte um die Einlaufreihenfolge auf den Medaillenplätzen:
Bronze geht an Mr. Spott für “Spotty”, sagte meine Oma immer, “steck was in den Sparstrumpf und setz was auf die hohe Kante!”
Den zweiten Platz hat sich die Oma von Frau Spätlese abgeholt für ‘Mädel’ sagte die Großmutter zu ihr, ‘Geh niemals ohne Strumpfhose aus dem Haus. Damit bist Du immer gut angezogen und machst auch auf die Männer einen guten Eindruck!’

Und schließlich wird der Pokal weitergereicht …

Copyright„Beim Sex auf der Waschmaschine benutzt Gisela immer ein Kondom.“

Das Original des Rechteinhabers ist hier zu besichtigen.

… an den Herrn Leisetöner. – Haben Sie alle herzlichen Dank für Ihre Gehirnakrobatik. Ich hoffe, wir sehen uns übermorgen alle wieder beim:

Zum FreitagsNexter

 

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Die Feder ist mächtiger als das Pferd.

Die Nummer eins bei Twoday.net – denn das muss er wohl sein, wenn man dem Subdomainnamen seines Blogs Glauben schenkt -, Mr. Spott, befürwortet genau wie ich, dass das Reiten auf Haifischen verboten sein sollte. Tierfreunde wie er und ich reichen schon mal gern Goldpokale aneinander weiter; und schon ist es wieder passiert: seit Mittwoch steht der Freitagspott wieder bei mir auf dem Sekretär.

Für Sie bedeutet das: Werfen Sie die Assoziationsturbine in Ihrem Oberstübchen an, spitzen Sie die Bleistifte, betrachten Sie nachdenklich das folgende Foto, und kritzeln Sie Ihre Gedanken in das Kommentarfeld ganz unten, am Ende dieses Eintrags. Weinen Sie bittere Tränen darüber, Ihren Bildschirm verkratzt zu haben, oder Tränen der Freude, wenn Sie mit Ihrem Kommentar den Pokal für die nächste Woche abgreifen. (Wie alles genau geht, steht im Regelwerk.)

Copyright

Das Original des Rechteinhabers ist hier zu besichtigen.

Die Zeit läuft, Leute! Bis Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch der kommenden Woche muss Euer Spruch im Kasten sein. Denn dann werde ich den niedrigen Instinkten meiner Juryseele folgen und auf einen von Euch zeigen.
„Der war’s!“, werde ich dem Richter zurufen, und er wird mit seinem Hämmerchen auf den Holzblock klopfen und den Einen unter Euch dazu verdonnern, diesen elendig schweren Pokal nach Hause zu schleppen und am Freitag in einer Woche die nächste Runde des Freitagstexters zu bebildern.

Vor Gericht, auf See und bei den Freitagstextern befindet man sich in der Hand Gottes. – Viel Glück!

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