Freitagstexter-Pokal

Heute ist es wieder so weit! Sehen Sie den Pokal da oben funkeln und glitzern? Wer ihn wohl mit nach Hause wird nehmen dürfen? – Die Entscheidung nach der Wettbewerbsausschreibung war wieder mal sehr schwer. Aber das sage ich ja jedes Mal, und den anderen Freitagstexterjurys geht es bestimmt auch nicht anders.

Also. Mal hergehört. – Siegerehrung!

Die Bronzemedaille der olympischen Nichtschwimmer-Disziplin über einen Meter achtzig geht an den Herrn Vielfraß für: Schwimm nicht zu weit raus Schatz, es wird gleich dunkel.
Silber hat sich redlich verdient Herr Leisetöner mit seinem Seitenhieb auf die historischen Rettungsschwimmer von Malibu: „Wenn der Hasselhoff nur nicht soviel dafür zahlen würde…“, dachte Heidi und schrubbte weiter. *

Nur eine Fischlänge voraus, aber gemäß Reglement trotzdem auf Platz eins holt Gold und damit auch den Pokal …

Copyright„Sogar nach vielen Jahren noch machte sich bemerkbar, dass Harald als Kind zu heiß gebadet wurde.“

Mr. Spott, dessen Kommentar für große Heiterkeit bei allen Jurymitgliedern sorgte, wahrscheinlich weil einige von ihnen das schwere Schicksal Haralds teilen und in frühen Jahren entweder in der Wanne gesotten oder aber mit dem Bade ausgeschüttet wurden. Die Ärmsten.

Allen anderen Teilnehmern sei versichert, dass wir uns auch über ihre Kommentare sehr amüsiert haben. Lasst Euch nicht entmutigen und macht unbedingt am Freitag wieder mit beim …

Zum FreitagsNexter
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*) Hasselhoff. Den kann ich auf gar keinen Fall unkommentiert hier herumgeistern lassen. Bei mir ist der Kerl in gewisser Weise dreifaltig präsent. Wirklich gern gesehen hab ich irgendwann in den Achtzigern die Serie Knight Rider, in dem der Hoff über eine frühe iWatch mit einem Vorläufer des Google-Autos kommunizierte und mit Hilfe der Karre irgendwelche US-Ganoven auseinandernahm. (Ich schrieb damals gerade an meiner Diplomarbeit im Fach Künstliche Intelligenz, da fand ich diese Uhren-Auto-Sachen superspannend.)
Dann kam sein Wahnsinnserfolg mit dem Mauerfall-Gedenksong „Looking for Freedom“, der mich schon ziemlich genervt hat und den ich bis heute nicht mehr hören kann. (Wenn der gespielt wird, schalte sogar ich das Radio ab.)
Und dieses Getue schließlich um Baywatch konnte ich dann gar nicht mehr ertragen. Boah, was hat es mich gegruselt vor all den bodygepimten Hauptdarstellern. Ich sag nur: Pamela Anderson; laut Wikipedia „die meistgeklickte Frau im Internet“. (Fast hätt ich mich jetzt auch noch vertippt.)

Und vor ’nem Jahr seh ich den Hasselhoff auf einmal in einem Video von der re:publica. Was macht der denn da, denk ich mir. Keynote-Speech? Worüber denn? Über K.I.T.T. und das Google-Auto vielleicht? Aber dann hat er doch wieder nur gesungen und ich musste Youtube ganz schnell zum Schweigen bringen.
Aber bevor ich abgeschaltet habe, da hab ich seine Augen gesehen. Durch die konnte man direkt bis auf den Grund seiner Leber schauen. Da hat er mir dann auf einmal richtig leid getan, der Hoff. Man möchte wirklich nicht mit ihm tauschen.

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Die Feder ist mächtiger als das Pferd.

Das waren noch Zeiten, als die ganze Familie mit Handtüchern über den Schultern und Papa mit einem Stück Kernseife in der Hand am Samstagvormittag in die öffentliche Badeanstalt marschierten, um sich den Dreck der zurückliegenden Woche aus den Poren zu spülen. Heutzutage badet ja jeder ständig und überall. Tochter 3.0 ist an manchen Tagen sogar dreimal unter der Dusche anzutreffen.

Klar ist also: Im Hause Wortmischer gibt es Badewasser im Überfluss!

Mit diesen Vorkenntnissen ausgestattet werden Sie sich sicher nicht über die Maßen über das nachfolgende Bildchen wundern, das ich heute der Gemeinde zur Betextung vorlege. Lassen Sie die Gedanken fließen, schrubben Sie Ihr Oberstübchen blank und lassen Sie uns teilhaben am geistigen Erguss Ihrer Anstrengungen:

Der Badewannenmeister

Wer nicht weiß worum oder wie es geht, der lese doch bitte zunächst die Spielregeln. Für die Möglichkeit, diesen Wettbewerb auszurichten, danke ich meinen Eltern, ohne die ich nicht hier sitzen würde, und dem werten Herrn Nachbarn Bee, ohne dessen freundliche Entscheidung nicht seit Mittwoch der Freitagstexterpokal auf meinem Sekretär stünde. Und für das Bildchen bedanke ich mich wie immer bei netten Menschen, die mir derlei Schabernack gern und oft per Mail zukommen lassen.

So. Zuletzt danke ich noch all denen, die sich jetzt dazu durchringen, eine Bildunterschrift für die Szene da oben in die Kommentare zu tippen. – Frisch ans Werk! Und versäumen Sie bitte nicht, am kommenden Mittwoch hier in der Wortmischerei dem nächsten Freitagstexter zu applaudieren.

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