Also, wie fällt sie aus, die Bilanz zu meinem 2015? – Beruf: Jesus, war das elend viel Arbeit. Unzählige Stunden, für die es keinen müden Euro gab. Dafür aber ein paar Dankeschöns von Herzen.
Liebe: Alles dabei, vom Orkantief bis zum Sommersonnenschein. Aufs dauerhafte atlantische Azorenhoch warte ich noch.
Bloggen: Sehr, sehr viel Spaß gehabt. Hier in der Wortmischerei und anderswo bei Euch zu Cyberhause. Ehrlich, ein selten tolles Jahr.
Gesundheit: Boah, nee, dafür bin ich noch nicht alt genug!

Gesamtnote (wie so oft schon): Sehr gut und gleichzeitig ungenügend.

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Macht Euch eine schöne Zeit & kommt alle gut rüber. Wir lesen uns im nächsten Jahr.

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Traumatisiert

Bin jetzt traumatisiert. Die Church-Rock-Combo der besinnlichen Messe[2] von gestern hat allen Ernstes die Melodie von Atemlos umgetextet auf Stille Nacht, heilige Nacht.
Kann seither aus Angst vor Albträumen die Augen nicht mehr schließen, starre schweigend nur geradeaus und trinke zur Nervenglättung im Halbstundenrhythmus lauwarmen Glühwein. *hicks*

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Ehrlich gesagt bin ich gerade ein wenig erschöpft, um nicht zu sagen: völlig erschlagen. Zwei harte Theaterabende liegen hinter mir, zweimal Antransport der Requisiten, zweimal Aufbau, zwei Auftritte und zweimal nächtlicher Abbau und Rücktransport der Requisiten. Einmal letzte U-Bahn verpasst und total verärgert vierzig Euronen für Taxi verprasst.
Heute Morgen brachte mich selbst Ausschlafen bis elf Uhr nicht in Schwung, so dass ich mich zur Mittagszeit mit Fingerfood-Brunch auf die Recamiere zurückzog und nacheinander zwei Krimis aus der ZDF-Mediathek konsumierte. Deshalb lesen Sie heute lieber anderswo.

Zum Beispiel bei Katrin Scheib. Sie müssen nicht unbedingt russisch verstehen, um sich an ihrer kurzen Geschichte über phallsche Freunde im Vokabular der jenseits des Bug gesprochen Sprache zu erfreuen. Raten Sie mal: Was bedeuten die russischen Wörter „Schlagbaum“ und „Phalloimitator“ auf deutsch?

Oder Sie fühlen mit Herrn Leisetöner, der sehr lesenswert über seine Erfahrungen mit modernen Autoradios zu berichten weiß: „Meine erste und wichtigste Einstellung gilt immer dem Sitz. Dann kommt das Radio und dann erst der Rückspiegel. Das mache ich immer so. Sitz gut. Armlehne ok. Radio: Katastrophe!“

Und wenn Sie dann endlich ihren Lieblingssender gefunden haben, lehnen Sie sich zurück und lesen Paul Kaufmanns Anmerkungen zur Anschaffung und Verwendung von sowie Alternativen zu Gleitcreme bei Feuchtigkeitsproblemen.

So. Und damit wünsche ich noch einen schönen Restsonntag. Habe die Ehre!

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Meine Lieblinks (10)

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