Freitagstexter-Pokal

Es war ja wieder so schwierig. Manchmal denk ich, es ist ganz gut, dass nicht gar so arg viele Leut mitmachen bei der Freitagstexterei. Sonst wüßt ich ja gar nicht mehr, wem ich den Pokal für die nächste Runde zuwerfen soll.
In den letzten fünf Tagen haben sich tatsächlich fünf Kommentatoren gefunden, denen etwas zu meinem Reifenhändler-Foto eingefallen ist. Eine(r) pro Tag, das ist doch was, oder?

Interessant ist allerdings, dass dieser Freitagstexter eine Frauenquote erreicht hat, um die mich wahrscheinlich sogar die Emma-Redaktion beneidet: 80 Prozent weibliche Texter? Holla hossa! Nur Hubbie, der ja schon zum Inventar der Texterei gehört, hat sich als einziger Mann unters Weibervolk gemischt. Und der hat kein eigenes Blog. Also ist schon mal klar, dass der Goldpott heute an eine Frau geht.

Vieleicht an Hele mit dem dem Black-Friday-Schnäppchen? Oder an La-Mamma mit dem reifen Gesichtsausdruck? Oder an Lakritzes aufgeblasenes Profil? Oder gar an Aurorula a., die uns Englischnachhilfe gibt? …

Wisst Ihr was? Ich halte mich einfach an …

Angst vor Löchern?

Englisch für Fortgeschrittene (Lektion 78):
„I am tired“ = „Ich bin gerädert“

… den Herr Nömix, der schon am Samstag den Publikumspreis vergeben hat. Und zwar an die Lektion 78 von Aurorula a.: tired – tire – gerädert, das werde ich nie mehr vergessen!

Übermorgen, am 1. Dezember, geht es also weiter beim Kleinen Südlicht. – Stellt die Mantelkrägen hoch, zieht die Wollmützen über; ab Freitag weht uns eine eisige Nordseebrise ins Gesicht!

Zum nächsten Freitagstexter!

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Freitagstexter: Wer schreibt, dem bleibt nichts erspart.

Jetzt ist es schon wieder passiert: Vor zwei Tagen, am Mittwoch, entschied sich der geschätzte Herr Nachbar Kulturflaneur dafür, mir „die goldene Wandertuba“, … äh, also den Freitagstexter-Pokal, in die Hände zu drücken, weil ich japanische Kriegstubas mit einem Gottestelefon verwechselt hatte. Das ist ja auch mit das Schöne am Freitagstexter: Man lernt nie aus!
Jedenfalls: Sehr herzlichen Dank für den Pott!

Also heißt es jetzt, ein Bildchen für die nächste Runde auszustellen. Mal sehen, ob ich Eure Gehirnzellen damit massieren kann. Jedenfalls hoffe ich, keine(r) von Euch leidet an Trypophobie? (Damit Ihr auch in dieser Freitagstexter-Runde etwas lernt: Das ist die Angst vor Löchern; es gibt ja nichts, was es nicht gibt und vor dem man nicht Angst haben könnte.)

Angst vor Löchern?

Hier könnte Deine Bildunterschrift stehen.

So, dann aber mal los. Her mit den Assoziationen. Zeit für Eure Ergüsse bleibt nur bis zur kommenden Dienstagnacht, sobald die Geisterstunde anbricht. Aber zwischen null und ein Uhr will sich ohnehin niemand mehr das Foto da oben ansehen.

Mitmachen ist so einfach wie immer: Ruck zuck, schon bist Du dabei!

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Freitagstexter-Pokal

Am vergangenen Freitag kniete ich hier in abgerissener Kleidung auf den kalten Fliesen der Wortmischerei, einen zerknitterten Pappbecher vor mir auf dem Boden  stehend mit zwei oder drei Cent-Münzen darin, und bettelte um ein paar Kommentare zu einem Foto aus der beliebten Serie Freitagstexter – ein Bild – keine Limits.

Tatsächlich haben sich fünf Passanten meiner gleich zehnmal erbarmt und ein paar Worte in den Becher die Kommentare geworfen. Ich bedanke mich herzlich beim Herrn Vielfraß, Frau Lakritze, dem Bee, Frau Aururola und dem Christoph – Gott vergelt’s! – ¡Diós os bendiga!

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Allerdings tauchte schließlich beim Lesen eines der Kommentare ein gruseliges Bild vor meinen Augen auf, das letztlich entscheidend war: Erich Honnecker und Helmut Kohl sitzen sich mit um die Knöchel schlackernden Hosenbeinen gegenüber, und der Kohl sagt zum Honni „Du kriegst nur Klopapier, wenn Du sofort, unverzüglich die Grenze aufmachst“. – Eine wahrhaft beschissene Lage für den Staatsratsvorsitzenden.

Dos vater

„Wie die deutsche Einheit wirklich entstand“

Dieser Untertitel stammt vom Herrn Bee, der Pokal geht also an die Zynæsthesie, und wenn Ihr dort vorbeischaut, werdet Ihr noch einen weiteren Grund finden, warum das diese Woche wirklich gut passt: Lest das Mantra und werft noch einmal einen Blick auf mein Freitagstexterfoto; dann wisst Ihr, woher die Planktonbisse stammen, von denen das Bee schreibt.

Vielen herzlichen Dank an alle, die mit Freude gelesen oder sogar mitgespielt haben. Wir treffen uns alle wieder, und zwar übermorgen beim Bee, wenn es wieder heißt: Freitagstexter, die Feder ist mächtiger als das Pferd!

Zum nächsten Freitagstexter!

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No Limits!

Neulich im KindergartenErst vorgestern Abend bin ich aus dem Auge des Sturms zurückgekehrt, wo ich mit meinen Freunden bei Wein, Bier & Tapas das Unsägliche rauf und runter diskutiert habe, um letztlich dem Herrn Puigdemont alles Gute im belgischen Exil zu wünschen. Auch wenn sie ihn dort nicht haben werden wollen, das Beste wäre, er bliebe dort – ein für alle Mal. Aber das ist ein ganz anderes Thema.
Denn am Mittwoch hat Frau Lakritze der Teufel geritten, als sie mir den Freitagstexterpokal fein säuberlich auf Hochglanz poliert vor die Hütte gestellt hat. So sei es also.

Es gibt ja gerade jede Menge beschissener Themen auf dieser Welt. (Siehe zum Beispiel da oben in meinen ersten fünf Textzeilen.) Deshalb knüpfe ich heute thematisch nahtlos an meinen letzten Freitagstexter vom 22. September an und präsentiere auch diesmal wieder ein Foto vom Örtchen.
Macht Euch also bereit, besorgt Euch eine Wäscheklammer fürs Näschen und spült erstmal richtig runter, bevor Ihr in die Tasten haut!

Dos vater

(Hier könnte demnächst Dein Text stehen!)

Ich habe mir übrigens sagen lassen, dass das Foto nicht aus Spanien oder Katalonien stammt sondern aus Italien. (Das behauptet jedenfalls meine Informantin.)

Wer anderes oder mehr zu wissen glaubt, der möge sich in den Kommentaren verewigen. Ist ganz einfach und ohne Nebenwirkungen. (Zumindest im Falle, dass ich Deinen Kommentar in der Nacht auf den kommenden Mittwoch nicht prämieren sollte, gibt es keine Nebenwirkungen. Andernfalls bekommst Du von mir den Pokal nachgeworfen, und Du musst darfst den nächsten Freitagstexter ausrichten.)

Möge der Klügstscheißer gewinnen!

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