Freitagstexter-Pokal

Tatsächlich, es ist schon wieder so weit: Ich muss heute den Pokal der Freitagstexter weiter reichen. Ich hatte nach Untertitelung eines schamhaften Fischschwarms auf dem Trockendock gefragt und bis vorhin immerhin fünf Vorschläge bekommen: von miefenden Fischersfüßen und Sashimi (von Hubbie), emotionalen Defiziten bei Fischen (vom Herrn Schlabonski) und schüchtern maskierten Holzpfosten (von Axel) war alles dabei. Sogar für einen Ausflug in die Märchenstunde (von La-Mamma) hat die Fantasie gereicht.

Und sicher erinnert sich der eine oder andere noch an mein Faible für Märchen aus der vorletzten Woche. Es wird daher nicht unbedingt verwundern, dass der Pokal heute an …

Freitags Fisch. Oder Gummistiefel.

(Sehenden Auges hätte sich die Beute des gestiefelten Katers nicht so hängen lassen.)

La-Mamma nach Österreich geht. Dort gibt es zwar ganz bestimmt auch Fisch, aber vielleicht wäre übermorgen ja auch ein g’scheites Wiener Schnitzel drin? – Wir lassen uns gerne überraschen und treffen uns am Freitag alle wieder beim …

Zum nächsten Freitagstexter!

Habe die Ehre!

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Die Feder ist mächtiger als das Pferd.

Er kommt schneller zurück, als man denkt. Der Freitagstexter. Vorgestern noch ließ mich das Bee von seinem Tellerchen essen erklärte das Bee meine Version vom Froschkönig zum Pokalsieger, und so steht das goldene Spielgerät nun wieder bei mir im Bücherregal. Herzlichen Dank dafür!

Die Tradition fordert also nun die Ausstellung eines Bildchens in der Wortmischerei zur gefälligen Beuntertitelung durch das Publikum; und weil wir schon bei Traditionen sind, bleibe ich diesmal auch beim hierzulande typischen Freitagsgericht: dem Fisch. – Holt also schon mal die Kartoffeln aus dem Keller, stellt ein Fläschchen Weißwein kalt und vergesst auch nicht, die zweifellos notwendigen Zitronenscheibchen bereit zu halten. Wer die Freitagstexter-Regeln noch immer nicht kennt, der lese sie mit Sorgfalt nach. Und dann werft alles in die vorgeheizte Bratpfanne und brutzelt mir ein paar schöne Kommentare zu folgender Fotodokumentation.

Freitags Fisch. Oder Gummistiefel.

(Hier könnte Deine Bildunterschrift stehen.)

Auf los geht’s los! Ich freue mich über jeden Beitrag und werde die Nacht vom 6. auf den 7. Februar nutzen, um Eure Texte vor der Jury zu deklamieren, alle Juroren durch reichliche Gabe von Wein, den Resten vom Fischmahl, in Stimmung zu versetzen und in den Morgenstunden den Pokal an die/den nächste(n) Freitagstexter*in weiterzureichen.

Her mit Euren barschen Beurteilungen, fischigen Floskeln und flossigen Flüstereien!

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Freitagstexter: Unterschreiben Sie jetzt bitte HIER!

Herzlich willkommen zur Weihnachts- und Neujahrs-Edition des Freitagstexters! (Ja, staunt ruhig ein wenig über diese ungeheure Ankündigung, bevor ich sie erläutere.)

Vorgestern wurde mir die Ehre zuteil, von Herrn Ackerbau aus Pankow einen Goldpokal nachgeworfen zu bekommen für ein paar „rätselhafte Worte“ „mit kafkaeskem Einschlag“, die ich dem Foto eines menschengroßen Hundes auf der Hauptstraße von Lefkimmi im Süden Korfus beigestellt hatte. Herr Ackerbau mutmaßt sogar, mein Text „sei der Anfang zu dem dritten Teil des Mannes ohne Eigenschaften, den Musil nie vollenden konnte“.
Soviel Lobpreisung wurde mir ja noch nie zugesprochen, so dass ich mich schon sehr beim Nachbarn aus dem Nordosten Berlins bedanken muss, ehrlich jetzt mal.

Und heute geht es also weiter, aber mit einer kleinen Abänderung der sonst gültigen Regeln: Langjährige Erfahrung zeigt nämlich, dass über weihnachtliche Feiertage sich der Mensch eher mit der Abfüllung seines Leibes beschäftigt und dadurch – wohl bedingt durch damit einher gehende Blutleere im Gehirn – nicht so sehr zu Wortmeldungen im Internetz neigt. (Vielleicht liegt es ja auch am überbordenden christlichen Angebot in diesen Tagen, das das Schmökern im Netz der Netze ersetzt? Was weiß denn ich!)
Also habe ich mich eigenmächtig dazu durchgerungen, die Frist für Freitagstexter von einer auf zwei Wochen zu verlängern. Einsendeschluss ist also nicht der 26. Dezember, sondern Dienstag, der 2. Januar, um 23:59 Uhr.

Genug gequasselt. Betankt die Kolbenfüller oder schnipst die Kugelschreiber, die Ihr zu Weihnachten geschenkt bekommen habt, und schreibt in die Kommentare, was Euch zu diesem völlig jahreszeitenuntypischen Foto einfällt.

Escarabajo Punk

(Hier könnte Deine Bildunterschrift stehen.)

So. Möge die oder der Beste gewinnen und den ersten Freitagstexter-Pokal 2018 mit nach Hause nehmen!

~

Und, ach ja, bevor ich es vergesse: Allen, die Ihr hier vorbeischaut, wünsche ich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Freitagstexter-Pokal

Es war ja wieder so schwierig. Manchmal denk ich, es ist ganz gut, dass nicht gar so arg viele Leut mitmachen bei der Freitagstexterei. Sonst wüßt ich ja gar nicht mehr, wem ich den Pokal für die nächste Runde zuwerfen soll.
In den letzten fünf Tagen haben sich tatsächlich fünf Kommentatoren gefunden, denen etwas zu meinem Reifenhändler-Foto eingefallen ist. Eine(r) pro Tag, das ist doch was, oder?

Interessant ist allerdings, dass dieser Freitagstexter eine Frauenquote erreicht hat, um die mich wahrscheinlich sogar die Emma-Redaktion beneidet: 80 Prozent weibliche Texter? Holla hossa! Nur Hubbie, der ja schon zum Inventar der Texterei gehört, hat sich als einziger Mann unters Weibervolk gemischt. Und der hat kein eigenes Blog. Also ist schon mal klar, dass der Goldpott heute an eine Frau geht.

Vieleicht an Hele mit dem dem Black-Friday-Schnäppchen? Oder an La-Mamma mit dem reifen Gesichtsausdruck? Oder an Lakritzes aufgeblasenes Profil? Oder gar an Aurorula a., die uns Englischnachhilfe gibt? …

Wisst Ihr was? Ich halte mich einfach an …

Angst vor Löchern?

Englisch für Fortgeschrittene (Lektion 78):
„I am tired“ = „Ich bin gerädert“

… den Herr Nömix, der schon am Samstag den Publikumspreis vergeben hat. Und zwar an die Lektion 78 von Aurorula a.: tired – tire – gerädert, das werde ich nie mehr vergessen!

Übermorgen, am 1. Dezember, geht es also weiter beim Kleinen Südlicht. – Stellt die Mantelkrägen hoch, zieht die Wollmützen über; ab Freitag weht uns eine eisige Nordseebrise ins Gesicht!

Zum nächsten Freitagstexter!

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Freitagstexter: Wer schreibt, dem bleibt nichts erspart.

Jetzt ist es schon wieder passiert: Vor zwei Tagen, am Mittwoch, entschied sich der geschätzte Herr Nachbar Kulturflaneur dafür, mir „die goldene Wandertuba“, … äh, also den Freitagstexter-Pokal, in die Hände zu drücken, weil ich japanische Kriegstubas mit einem Gottestelefon verwechselt hatte. Das ist ja auch mit das Schöne am Freitagstexter: Man lernt nie aus!
Jedenfalls: Sehr herzlichen Dank für den Pott!

Also heißt es jetzt, ein Bildchen für die nächste Runde auszustellen. Mal sehen, ob ich Eure Gehirnzellen damit massieren kann. Jedenfalls hoffe ich, keine(r) von Euch leidet an Trypophobie? (Damit Ihr auch in dieser Freitagstexter-Runde etwas lernt: Das ist die Angst vor Löchern; es gibt ja nichts, was es nicht gibt und vor dem man nicht Angst haben könnte.)

Angst vor Löchern?

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So, dann aber mal los. Her mit den Assoziationen. Zeit für Eure Ergüsse bleibt nur bis zur kommenden Dienstagnacht, sobald die Geisterstunde anbricht. Aber zwischen null und ein Uhr will sich ohnehin niemand mehr das Foto da oben ansehen.

Mitmachen ist so einfach wie immer: Ruck zuck, schon bist Du dabei!

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Freitagstexter-Pokal

Am vergangenen Freitag kniete ich hier in abgerissener Kleidung auf den kalten Fliesen der Wortmischerei, einen zerknitterten Pappbecher vor mir auf dem Boden  stehend mit zwei oder drei Cent-Münzen darin, und bettelte um ein paar Kommentare zu einem Foto aus der beliebten Serie Freitagstexter – ein Bild – keine Limits.

Tatsächlich haben sich fünf Passanten meiner gleich zehnmal erbarmt und ein paar Worte in den Becher die Kommentare geworfen. Ich bedanke mich herzlich beim Herrn Vielfraß, Frau Lakritze, dem Bee, Frau Aururola und dem Christoph – Gott vergelt’s! – ¡Diós os bendiga!

Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Allerdings tauchte schließlich beim Lesen eines der Kommentare ein gruseliges Bild vor meinen Augen auf, das letztlich entscheidend war: Erich Honnecker und Helmut Kohl sitzen sich mit um die Knöchel schlackernden Hosenbeinen gegenüber, und der Kohl sagt zum Honni „Du kriegst nur Klopapier, wenn Du sofort, unverzüglich die Grenze aufmachst“. – Eine wahrhaft beschissene Lage für den Staatsratsvorsitzenden.

Dos vater

„Wie die deutsche Einheit wirklich entstand“

Dieser Untertitel stammt vom Herrn Bee, der Pokal geht also an die Zynæsthesie, und wenn Ihr dort vorbeischaut, werdet Ihr noch einen weiteren Grund finden, warum das diese Woche wirklich gut passt: Lest das Mantra und werft noch einmal einen Blick auf mein Freitagstexterfoto; dann wisst Ihr, woher die Planktonbisse stammen, von denen das Bee schreibt.

Vielen herzlichen Dank an alle, die mit Freude gelesen oder sogar mitgespielt haben. Wir treffen uns alle wieder, und zwar übermorgen beim Bee, wenn es wieder heißt: Freitagstexter, die Feder ist mächtiger als das Pferd!

Zum nächsten Freitagstexter!

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