Die Feder ist mächtiger als das Pferd.

Den meisten wird es gar nicht aufgefallen sein: Zuletzt habe ich mich hier vor fünf Monaten zu Wort gemeldet.
Was? So lang ist das schon her? – Ja, ich hatte mich einfach mal an einen Vorschlag einer Leserin in den Kommentaren gehalten. Und weil jetzt Herbst ist, mach ich weiter. Na ja, zugegeben, der Auslöser für diesen Beitrag waren der Herr Bee & sein Freitagstexter. Er fand meinen Kommentar zu seinem Breschnew-Foto prämierenswert. So kann’s also kommen. Besten Dank jedenfalls dafür.

Für die aktuelle Runde des Freitagstexters hab ich Euch etwas aus dem Urlaub mitgebracht. Von einem Eiland, auf dem ich mich vor ein paar Wochen zusammen mit 89.999 anderen Mietwagenfahrern herumgetrieben und mich erstaunlicher Weise trotzdem erholt habe. Und zwar bestens.

La toalla mallorquina

(Hier könnte Dein Text stehen.)

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Es ist ganz einfach: Tipp mir in die Kommentare, was Dir bei diesem Foto durch den Kopf geht. Lyrisches, Belletristisches, Verschlagwortetes, egal. Ich nehme alles. Und in fünf Tagen werfe ich den Goldpott der- oder demjenigen hinterher, dessen Interpretation mir am besten gefallen hat. Helmpflicht für alle Teilnehmer!

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Freitagstexter-Pokal

Ihr seid wunderbar! – Zwölf Textvorschläge für meinen Katzeneintopf. Und einer hat sich sogar die Mühe gemacht, die schwarzen Viecher auf dem Bild zu zählen. Ist gar nicht so einfach. Allerdings bin ich auf eine Katze mehr gekommen als der werte Nachbarkoch in seiner Küche, nämlich auf zwölf. Aber aufs korrekte Abzählen kam es ja gar nicht an. War nicht gefordert. Text war gefordert. Und den habt Ihr geliefert. Und zwar dergestalt üppig, dass wir uns kaum entscheiden konnten.
Nach heftigem Hauen & Stechen zwischen den Jurymitgliedern haben es zuletzt drei Untertitel aufs Treppchen geschafft: Der Bronzepott geht an das bee für „Dr. Eleanor Abernathy hatte sich dieses Jahr mit dem Adventskalender etwas mehr Mühe gegeben“, obwohl ich als TV-Asket erst nachsehen musste, wer überhaupt diese Frau Abernathy ist.
Die Silberschale bekommt Frau Rosenherz für ihren sagenhaft teuren Berufsausbildungsvorschlag zum Katzenassistenten.

Um Katzenhaaresbreite vorn auf Platz eins lag nur noch Herr Boomerang.

Freitags: Katzeneintopf

„Weihnachtsfeier, Sie kennen das ja. Adalbert kam am Sonntag nur sehr schwer aus den Federn. Dass er einen Kater hatte, wäre schwer untertrieben“

Passend zu seinem Motto „Alles kommt zurück“ fliegt der Pokal also heute weiter zum Boomerang, der bis übermorgen in seinem Schuhkarton mit den Fotos wühlen darf, um uns ein schickes Bildchen für die Freitagstexterrunde zum vierten Advent auszusuchen.

Zum nächsten Freitagstexter!

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Die Feder ist mächtiger als das Pferd.

Es ist schon so lange her, dass ich zuletzt den Freitagstexter ausgerichtet habe, dass ich beinahe vergessen hätte, wie das geht. Nun hat aber der Herr Houdini im fernen Thailand beschlossen, mir den Pokal zuzuwerfen – vielen Dank, lieber Kollege! -, und so steht nun hier & heute die nächste Runde des Assoziationswettbewerbs an.

Die Weltbevölkerung teilt sich bekanntlich in Hunde- und Katzenfreunde. Aber weil Bloggern das Klischee anhaftet, ein besonders ausgeprägtes Faible für Katzen zu haben, gibt es heute ein ausgesprochen klischeehaftes Freitagstexterbild. Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass auch Hundefreunden ein paar Worte zu diesem Foto einfallen werden.

Freitags: Katzeneintopf

Hier könnte Ihre Bildunterschrift stehen

Haut in die Tasten, Leute! Einen derartig schönen Pokal bekommt Ihr nicht alle Tage nachgeworfen. In der Nacht nach dem kommenden Dienstag such ich mir einen schicken Kommentar aus und reiche den Goldtopf an den Verursacher weiter.
Wer die Regeln zum Freitagstexter nicht kennt, kann sie nachlesen. Aber wer wissen will, woher das Foto da oben stammt, dem kann ich leider nicht helfen. (Wie immer habe ich ein Bildchen ausgewählt, das mir ein wohlmeinender Mitmensch per E-Mail zugeschickt hat.)

Und jetzt: locker machen und Text raushauen!

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Freitagstexter-Pokal

Kaum zu glauben: 28 Kommentare. 28 Textvorschläge zu meinem karfreitaglichen Aufruf zur Bildbeschriftung. Scheinbar ist es tatsächlich so, dass Nudeln immer gehen. Sogar am Osterwochenende. Ihr seid einfach toll, Ihr Hasen! (Bei einigen von Euch muss ich mich entschuldigen. Meine Spamzwerge sind gerade schwer genervt von einer Tsunamiwoge unerwünschter Werbekommentare und haben – sicher versehentlich – einige von Euch auch gleich mal aussortiert. Das tut mir sehr leid, und ich habe Euch auch alle einzeln wieder aus dem Orkus für chinesische und russische Dummschwätzer herausgefischt.)

Aber kommen wir doch zu den wichtigen Dingen des Lebens, nämlich zu den Preisen. Diese Woche muss ich unbedingt ein paar Sonderpokale verleihen. Geht nicht anders. Weil so viele bemerkenswerte Vorschläge gemacht wurden, die leider nicht alle nebeneinander aufs Siegerpodest passen.

In alphabetischer Reihenfolge wären hier zu nennen: Das Bee, das geehrt wird mit dem elektrischen Maschendrahtzaun, Modell Ost-West, für seine Vermutung zu gestörten Essgewohnheiten in Thüringen. – Dauergastblogger Hubbie erhält für sein Pokalregal auf den Kanaren die Große Zahnkrone in Keramik dank seiner Erkenntnisse zu den Zusammenhängen zwischen Nudeln al dente und dritten Zähnen. – Frau Jaelle Katz sackt das Alte Testament in Silber ein für ihren anbetungswürdigen Vorschlag in Glaubensfragen rund um das Spaghettimonster. – Herr Kulturflaneur stellt jahreszeitliche Zusammenhänge her mit einem „essbaren Osternest“ und wird dafür mit den Hasenlöffeln in Platin bedacht. – Unser Küchenblogger Lamiacucina bekommt drei von doppeltem Szenenapplaus begleitete Michelinsterne für den ultimativen Tipp an alle kochenden Gastgeber: „Schnell noch abschmecken, bevor die Gäste kommen“. – Frau Luise erhält den Marienbad-My-Love-Preis* für den längsten mir bekannten Freitagstext, ihre Kurzgeschichte von der gierigen Hexe. – Der Amtskollege Nömix nimmt den Evelyn-Hamann-Gedächtnispreis mit nach Hause für „Hildegard, warum sagen Sie denn nichts“. – Alpenblogger Ösi wird bedacht mit dem goldenen ADAC- ÖAMTC-Autotesterpokal wegen seines klassenbewussten Hinweises auf das „völlig veränderte Raumgefühl in der neuen Ess-Klasse“. – Frau Rosenherz bekommt den Preis für Philosophie & Verdauung dank ihrer existentialistischen Sinnfrage: „Nudeln gehen immer. Bloß wohin?“ – Herr Shhhhh hat sich den Erfinderpreis der Deutschen Einrichtungsindustrie redlich verdient mit seinem essbaren Hochflor-Teppich. – Blognachbar Smamap erhält den Stanley-Kubrick-Horrorgedächtnispreis für die Schockervorstellung von der einen einzigen langen Nudel. – Last but not least wird der Vielfraß geehrt mit Kains biblischer Gabel in Bronze für seinen radikalen Vorschlag von der „Kommunion bei den Pastafari“.

Damit kommen wir zu den drei Plätzen auf dem Siegerpodest. Die Bronzemedaille hänge ich hiermit Frau Poppkörnchen um den Hals für ihre akribischen Recherchen zum kohlehydratigen Erfolgsgeheimnis ewiger Jugend, bei denen sie auf die 93-jährige Marathonläuferin Harriette Thompson gestoßen ist.
Frau La-Mamma geht als Zweite durchs Ziel, nachdem sie dank ihrer telepathischen Superkräfte die heimlichen Gedanken der Nudeltante auf dem Foto aus deren Gehirn ausgelesen und an uns weitergegeben hat: „Chiara rechnet morgen doch eher mit Schlechtwetter.“

Ganz oben auf dem Treppchen aber steht …

Aber noch viel mehr freute sich Gisela auf die Schubkarre Tiramisu.

„Aber noch viel mehr freute sich Gisela auf die Schubkarre Tiramisu.“

Frau Spätlese, die als einzige die Karre mit der Nachspeise entdeckt hat, die links außerhalb des Bildes zur Kühlung hinter der Terrassentüre auf uns wartet. Mit Mühe kämpften die Jurymitglieder den Brechreiz hinunter und einigten sich einstimmig auf die Fortsetzung des Wettbewerbs übermorgen beim …

Zum nächsten Freitagstexter!

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Die wollen nur schreiben.

Jetzt hat es mich erwischt: Herr Bee findet, dass mein erfundener Fortsetzungsband zu den Pippi-Langstrumpf-Erzählungen am besten zu seinem Broadway-Szenenfoto passt, und sogleich verpasst er mir deshalb den Wanderpokal der Freitagstexter. Natürlich freut mich das sehr, und ich sag auch brav Danke dafür, auch wenn ich noch im gleichen Atemzug einen Seufzer ausstoße: Mein Freitagstexter fällt diesmal ausgerechnet auf den Karfreitag, die Prämierung auf den Mittwoch nach dem langen Osterwochenende. Wir werden ja sehen, wer sich zwischen Osterlamm und mineralöl-verseuchten* Liköreiern noch eine gute alte Portion Nudeln wird geben wollen.

Unter diesem Bild könnte Ihr Text stehen!

Wischen Sie sich doch mal die schokoladeverklebten Finger ab, suchen Sie die Tastatur unter dem Haufen Stanniolpapier und verraten Sie uns, was Ihnen angesichts der Essgewohnheiten der jungen Dame auf dem Foto durch das österliche Eierhirn geht. Die Spielregeln sind einfach, und schon am kommenden Mittwoch können Sie Ausrichter der nächsten Runde sein.

Ich freue mich auf Ihre Geistesblitze in den Kommentaren! – Habe die Ehre bis zur Preisverleihung am 30. März …

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P. S.: Weil ja heute die Fastenzeit zu Ende geht und wegen der Extraportion Spaghetti, die hier oben in der Küche wartet, folgt noch rasch der Abschlussbericht meiner Zeit ohne Alkohol und mit etwas reduzierten Mahlzeiten seit Aschermittwoch.

Fastentage: 44
Gewicht: minus 4 Kilo (Wunschergebnis)

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Freitagstexter-Pokal

Meine Güte, Ihr nun schon alle wieder! –  Echt, es war superschwierig, mich zwischen Euren fantastischen Wortmeldungen zum Bildchen der vergangenen Woche zu entscheiden. Klar war mir schon vorher, dass es in vielen Texten tierisch zugehen würde. Und tatsächlich schlichen sich Walross Heinz, Prinz Walbert, Pottwal Altmeier, eine männliche Nixe, Moby und die Leute von Greenpeace in die Kommentaren ein und sorgten für Heiterkeit. Ebenfalls ziemlich gut fand die Jury Benneton- oder Michelangelo-Models und den Wellenbrecher Paolo. Und noch einen oben drauf setzten dann Spitzfindigkeiten wie die Suche nach der im Sande verlaufenen Diskussion, die Godot-Inszenierung am Strand und der böse Onkel oder Hildes und Gertruds Strandspaziergang und der General im Sandkasten.
Ach Kinners! Wollt Ihr Euch nicht einfach zu zehnt ganz oben auf dem Treppchen zusammendrängeln? Und dann würfeln wir aus, wer den Pokal mitnimmt? Oder wir machen es wie bei Hochzeitern? Ich stell mich aufs Podest, werfe den Pokal hinter mich, und wer ihn fängt, darf ihn bis nächste Woche behalten?

Nein? Ihr habt Angst um den schönen Pokal? Und ich soll mich jetzt gefälligst zusammenreißen, mit dem Kinderkram aufhören und der Jury in den Hintern treten?

Also gut: „He, Jury, wer hat gewonnen?“

„Ei, Platz drei geht an den Vielfraß, auch wenn er seine Blogadresse eigentlich nicht hinterlassen hat. So ein Satz muss zwingend prämiert werden: Als eine der wichtigsten Maßnahmen gegen den Anstieg des Meeresspiegels wurde auf der Klimakonferenz in Paris ein Badeverbot für Paule Schaluppke beschlossen.
Und der zweite Platz geht ebenfalls an einen Dauergast beim Freitagstexter ohne Blogadresse, unseren Herrn Hubbie. So schön: Pottwal Altmeier glücklich auf Lesbos gestrandet.
Gold gewinnt ein mysteriöser Badeunfall.“

...

„Nach dem mysteriösen Badeunfall in Monte Carlo:
Prinz Walbert auf Malle angespült. Greenpeace ist benachrichtigt.“

Ich dank Euch, dass Ihr Euch alle so eifrig beteiligt habt und reiche den Pokal weiter an das Stilhäschen. In zwei Tagen sehen wir uns also bei einer x-beliebigen Bekloppten * wieder. Habe die Ehre und grüß Gott!

Zum nächsten Freitagstexter!
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*) Das ist übrigens keine persönliche Beleidigung sondern ein Zitat!

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No Limits!

Alle mal herhören! … Öffentliche Verlautbarung!

  1. Heute ist Freitag.
  2. Weil vor genau einer Woche ebenfalls Freitag war und der Herr Leisetöner ein verstörendes Foto mit sieben grünen Fahrrädern auf seinem Blog veröffentlichte und weil ich dachte, es handle sich dabei um „Trojanische SPD-Pferde auf dem Parteitag der Grünen“, und weil Herr Leistöner wiederum so freundlich war, mir dafür einen Pokal herüber zu schieben, bin ich heute schon wieder dran mit der Bebilderung des Freitagstexters und muss meinerseits ein verstörendes Foto veröffentlichen.
  3. In vier Tagen ist Dienstag. Bis dahin, um 23:59:59 MEZ, haben Sie Zeit, das Bild der Woche unten in den Kommentaren zu betexten.
  4. Lesen Sie die Regeln. Denn wenn Sie witzig genug sind, sind Sie dran mit dem nächsten Bildchen. Da hilft dann kein Jammern und kein Wehklagen!
  5. Beim letzten Mal ging es hier um Badespaß. Ich bleibe mir thematisch treu und setze die Reihe „Badetag“ heute fort.
  6. Werfen Sie Ihren Assoziationsgenerator an und hauen Sie bitte … ab jetzt! … in die Tasten.

Ballena en la Playa

(Und hallo: Ersparen Sie sich und mir Nachfragen, ob das Foto aus meinem persönlichen Urlaubsarchiv stammt, Sie WitzboldIn. Natürlich nicht!)

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