Einer nach dem anderen

Dass ich in diesem Jahr einen rechten Lauf in Bezug auf Todesfälle hatte, erwähnte ich bereits. Und jetzt kommt noch einer dazu, nämlich einer aus der Riege der frühen deutschsprachigen Blogger: Doc Buelle ist gestorben, in dessen Blog Passe.par.tout ich bestimmt seit zehn Jahren mitgelesen habe und über dessen Eigenarten meine ehemalige Urlaubsvertretung Charlotte etwas geschrieben hat.

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R. I. P.

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What has it got in its pocketses?

Inspektion der Hosentascheninhalte auf Grund der #Kramladengeschichten von Trithemius, zu denen ich mit Freuden beitrage: Fahrradschlüssel, Wohnungsschlüssel, Fabrikschlüssel. – Ganz wichtig, verschiedene Schlüssel dürfen niemals gemeinsam zu einem schweren Metallklumpen geballt an einem Schlüsselring zusammengefasst werden. Der würde mir die … Weiterlesen →

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Sie kennen das: Die Arbeit steht Ihnen ohnehin schon bis zum Hals, und dann öffnet jemand ein Ventil und lässt mit Hochdruck noch ein paar Kubikmeter mehr nachströmen. Sie beginnen mit den Armen zu rudern und in Schwimmbewegungen überzugehen, um nicht zu ertrinken. Diesen Zustand nennt man dann auch im übertragenen Sinne „Schwimmen“, weil man wegen des Überlebenskampfes nicht dazu kommt, etwas von der Arbeit zu erledigen. Oder gar Blogeinträge zu texten.

Weil ich gerade schwimme, werfe ich der Leserschaft als Zwischenmahlzeit ein paar Lieblinks zu, an deren Knochen Sie herumknabbern können, solange bis ich wieder trockengelegt bin.

GroßstadtlöweTotal abgefahren: Die in Stuttgart geborene Fotografin Julia Marie Werner hat aus Südspanien einen streunenden Hund mitgebracht, ihm einen ganz und gar unglaublichen Löwenmähnenhaarschnitt verpasst und ihn an verschiedenen Hamburger Locations fotografiert. Ihre Fotoserie trägt den Titel GROSSSTADTLÖWE. Mit drei S. – Ein absolutes Musss, nicht nur für Hundefreunde!

Martin Molins MurmelmusikVöllig durchgedreht: Frau Moggadodde hat Catweazle wiederentdeckt und lässt ihn bei sich im Blog auftreten und Musik machen. Das müssen Sie gehört und vor allen Dingen gesehen haben: Martin Molins Murmelmusik. Mit drei M. – Solange es Menschen wie diesen verrückten Schwedenjungen gibt, mache ich mir um die Menschheit keine Sorgen. (Was allerdings mit Frau Moggadodde los ist, weiß man nicht. Seit der Murmelmaschine schweigt sie. Gar nicht wahr: Sie ist wieder zu Cyberhause.)

American Dream

Absolut relaxed: Im Angesicht der näher rückenden US-Präsidentschaftswahlen erklärt uns Frau Sunflower22a, die gleichermaßen in den Vereinigten Staaten wie in Deutschland zu Hause ist, warum wir vor dem Psychopathen Donald Trump keine Angst zu haben brauchen, warum der andere Republikaner, Ted Cruz, viel gefährlicher wäre und warum dort drüben, auf der anderen Seite des Atlantiks alles gut wird, auch wenn es gerade nicht danach aussieht.

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Meine Lieblinks (14)

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Jardines colgantes de Semíramis

Ich hänge gerade in den babylonischen Gärten von Semiramis herum. Sehen Sie sich doch derweil bei ein paar Nachbarn um, die ich für Sie herausgesucht habe.

Frau Nessy hält sich gern in den Räumlichkeiten einer Kunstgalerie der besonderen Art mit internationalem Renommee auf, wo sich (beachten Sie dazu insbesondere die Kommentare des Artikels) die Konstanten der Kunstwelt die Klinke in die Hand geben, um ihren Œvres Rahmen und Geltung zu verleihen. Sie stellt uns ein Opus vor, das „vordergründig den rein dinglich konnotierten Gegensatz zwischen der vergnüglichen Nährung des Leibes und der Trostlosigkeit des räumlichen Hygieneumfelds“ behandelt. – Sind Sie Kunstmäzen(in)? Dann sollten Sie jetzt handeln.

#moreWomen

Im Rahmen der #moreWomen-Kampagne der britischen ELLE entstand eine Fotoserie mit Aufnahmen aus der politischen Szene, aus denen alle männlichen Anwesenden herausretuschiert wurden. Seht Euch an, wie viele Frauen übrig bleiben. (Ein bisschen gruselig wirken die Aufnahmen durchaus.)

Wir bleiben in der Politik. Frau Modeste hat endlich den Wähler der AfD ausfindig gemacht. Er heißt Heinz und „will […] nicht genauso, sondern besser behandelt werden als diejenigen, die in seinen Augen weniger wert sind als er“. Lesen Sie das. Es ist eine der treffendsten und bissigsten Typanalysen am rechten politischen Rand, die mir bislang untergekommen sind. Seither kann ich auch über die AfD wieder lachen.

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Meine Lieblinks (13)

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