Ich wage eine Selbstprognose: Belletristik wird mir über kurz oder lang noch wichtiger werden, als sie es ohnehin schon ist. Grund dafür sind die verfluchten – pardon my french – Dauerbrenner rund um den Themenkomplex #refugeeswelcome. Ich mag es nicht mehr sehen, oder hören, oder lesen; es kotzt mich an, wie Menschen mit Menschen umgehen, und es fällt mir verdammt schwer zu verstehen, wie man sich an historische Bewegungen klammern kann, die erwiesener Maßen gegen die Wand gefahren wurden.

Aber es gibt trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen zwei Blogpostings, die ich jedem ans Herz legen will, auch wenn sie oder er so wie ich längst den Kanal voll hat. Der von mir sehr geschätzte (und leider verstummte) Horst Prillinger bricht das Schweigen in seinem Blog und erklärt uns die Situation in Österreich, ohne Pathos und ohne Beschönigung. (Update 2.9.2015: Horst schreibt dann auch noch von der ungewollten Unehrlichkeit. Ja.)
Frau Kittykoma hat eine ähnlich tief gehende Analyse für das Kernland Dunkeldeutschlands parat. Lesen Sie das – und auch die darunter stehenden Kommentare!

Und wenn Sie dann endgültig genug haben von der Welt und der ganzen Sch€!$$3, dann entspannen Sie sich mit ein paar musikalischen Vögeln. (Und ich geh jetzt hinaus in den Winter …)

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