Laimer Brösel

Laimer Brösel

~ Geschichten einer Jugend ~

Ende der Siebziger-, Anfang der Achtzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts war das Leben in vielerlei Hinsicht grundsätzlich anders als heute; und das meine ich nicht nur im Vergleich mit meinem jetzigen Leben, also vier Jahrzehnte später, sondern durchaus auch im Generationenvergleich: Viele Dinge, die damals unvorstellbar waren, sind für die Jugend der 2010er Jahre normal. Aber andersherum durften oder machten wir damals nicht selten, was den Kids heute den Angstschweiß auf die Stirn treiben würde.

Die „Laimer Brösel“ sind mein Versuch, eine Serie von Geschichten aus meiner Jugend zu erzählen: stückhaft, unvollständig, subjektiv und womöglich sogar übertrieben oder geschönt durch die Patina der Erinnerungen. Schulde ich hier irgendwem die Wahrheit und nichts als die Wahrheit?
Mit den Leimer Semmelbröseln haben meine Geschichten übrigens gar nichts zu tun. Auch wenn damals wahrscheinlich in jeder Küche ein Packerl mit dem bekanntesten Paniermehl der Republik zu finden war. Laim war und ist vielmehr ein Stadtteil im Westen von München, den ich wie meine Westentasche kenne; und was Sie aus den Bröseln machen, bleibt Ihnen überlassen.

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Alle bisher vorhandenen Laimer Brösel, zum besseren Verständnis in die ungefähre chronologische Abfolge der Ereignisse sortiert:

  1. Alles nur Fassade (Einstieg im Sommer 1978)
  2. Lucy In The Sky With Diamonds
  3. Schnucki!
  4. Der Hangman im Valley
  5. Über Autizität und American Burger
  6. Das Matratzenkartell
  7. Terminator
  8. Zebra hatte kurze Beine
  9. Muss ja weitergehen … (Abschied im Herbst 1986)
Für alle, die neugierig auf die Gestalten aus den Laimer Bröseln sind, gibt es eine kleine Galerie mit Portraitzeichnungen von Rita und den Jungs aus dem Valley.

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Mehr Selbstgeschriebenes findet man bei Interesse in der kompletten Übersicht zu meinen Texten.

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