Schachweltmeister?

In zehn Tagen beginnt in Moskau die Endrunde der Schachweltmeisterschaft 2012. In zwölf Partien wird geklärt, wer offiziell der weltbeste Schachprofi ist: Boris Gelfand (43), gebürtiger Russe und nationalisierter Israeli, fordert den indischen Titelhalter Viswanathan Anand (42), den „Tiger von Madras“, heraus.

Ex-Weltmeister Garri Kasparow bemängelt, dass nicht die weltbesten Spieler anträten: Magnus Carlsen, Ranglistenerster aus Norwegen, und Levon Aronian aus Armenien, Nummer zwei, sind nicht dabei. – Wen erinnert dieses Statement an die ausgeschiedenen Fußball-Spitzenclubs Barça und Real Madrid bei der aktuellen Champions League?

Interessant wird das Duell der Geistesriesen trotzdem mit Sicherheit. Ich bleibe für Euch dran. – Hang on, hier und beim Twitter!

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2 Kommentare

  1. Die Rangliste für den Mai 2012 macht die Kritik Kasparows plastisch: Auf Listenplatz 1 steht seit Juli 2011 Magnus Carlsen gefolgt vom Armenier Aronian Levon und dem Russen Vladimir Kramnik, die alle drei über 2.800 Elo-Punkte haben. (Für interessierte Nicht-Insider: Elo-Punkte sind womöglich vergleichbar mit dem Golf-Handicap und errechnen sich aus den aktuellen Spielergebnissen.)

    Erst auf Platz vier liegt der Weltmeister Viswanathan Anand, Boris Gelfand ist erst auf Platz 20 zu finden. Gelfand hatte sich über ein Kandidatenturnier des Weltschachverbandes FIDE qualifiziert, das der Verband gegen Proteste von Spielern kurzfristig zur Qualifikation des Herausforderers anberaumt hatte. Carlsen sagte seine Turnierteilnahme ab, so dass nun der Weltranglistenvierte gegen den Zwanzigsten um den Weltmeistertitel kämpft.

    (Wikipedia: Infos zur Schachweltmeisterschaft 2012)

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