Sachen mit Bart

Als ich mich heute Morgen im Badezimmerspiegel entdeckte, stellte ich fest, dass mein Nicht-Hipster-Bart grau zu werden beginnt. Wenn ich hier „grau“ schreibe, meine ich, dass die Barthaare weiß sind. Also nicht alle, sondern vereinzelte, höchstens eventuell mehrere.
Gut dass ich erst vor ein paar Tagen in irgendeiner Eurer Twitter-Favoriten-Listen den Hinweis gelesen habe, dass die Evolution für Männer mit weißen Bärten Vorteile im Überlebenskampf vorgesehen hat: Potenzielle Aggressoren trauen sich nicht an sie heran, weil sie sie für Zauberer halten. – Wer auch immer das getwittert hat: Danke!

Andererseits brauche ich noch aus einem anderen Grund unbedingt möglichst bald einen weißen Bart. Sonst falle ich aus dem Raster und werde ausgestoßen. „Wir dulden keinen wie Dich mit dunklen Haaren und dunklen Bärten in unserer Gemeinschaft!“, werden sie schreien und mir mit Fäusten drohen.
Denn tatsächlich ist es ja so, dass es keine Motorradfahrer ohne weiße Bärte mehr gibt. Kaum nimmt einer der Vollkörperverkleideten den Helm ab, zack, steht da schon wieder so ein Silberrücken vor Dir. Ich vermute, Motorradfahrer unter fünfzig sind ausgestorben. Anders kann ich mir das Phänomen nicht erklären.

Schnuckelchen'89

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Diese Woche installiert: Ein Metallkörbchen in der Dusche als Ablage für Shampooflaschen und den Beinhaar-Rasierer von Tochter 3.0; ein Chromhaken als Zwischenstation für das auf seinen Einsatz wartende Duschhandtuch; bemerkenswerter Weise sind Körbchen und Haken meine beiden ersten Versuche mit nie wieder bohren, drückt mir die Daumen, dass das Befestigungssystem hält, was die Website verspricht.
Außerdem: Ein Moppet™ Jahrgang ’89, das seit 2006 unbeachtet unter einer hässlichen Abdeckplane auf dem Hof stand und jetzt endlich wieder wach geküsst wurde.

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