16 Kommentare

  1. Beeindruckend! Das hast Du nirgendwo abgepaust? Schwöre!
    Im Ernst, nicht zum ersten Mal bewundere ich Deine Zeichenkünste. Und jetzt sehe ich, dass Du zudem noch eine tolle Schrift hast.
    Ich saß ja bis vor zwei Tagen dem Vorurteil, oder der Erinnerung meiner Jugendtage auf, dass Frauen grundsätzlich schöner schreiben : Irrtum! Du und Jules und Leise Töne habt mich eines Besseren belehrt- Männer schreiben besonders ansehnlich.

    Herzlichen Dank für´s Mitmachen- bin entzückt!

    • Ich schwör. Und erröte zart angesichts Deiner lobenden Worte. Weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Jedenfalls: Danke sehr für die tolle Idee mit der Handschrift-Blogparade!

  2. Eine wirklich schöne Geschichte. Hast du noch ein paar von den Apfelbäumen oder haben deine Eltern welche davon aufgehoben? Meine haben mir vor Jahren eine Tüte mit alten Zeichnungen gegeben, die ich angefertigt hatte, als ich ein kleiner Junge war. Nur leider sind die jetzt irgendwo verschütt gegangen:(

    • Nee, die Apfelbäume waren ja Geschenke an meinen Papa. Geschätzte 2 Jahre x 50 Wochen x 2 Wochenendtage = 200 Apfelbaumbilder. Ich befürchte, er hat kein Sammelalbum damit angelegt ;-)
      Aber ehrlich: Ich hab die Bäume noch so gut im Kopf, dass ich sie jederzeit reproduzieren könnte.

      (Jetzt wo ich die Antwort auf Deinen Kommentar tippe, erinnert mich diese meine Apfelbaumleidenschaft an den Vater des Kommissars Wallander von Henning Mankell, der immer das gleiche Bild malte, ein schwedische Landschaft mit Auerhahn. Also der Vater, nicht Herr Mankell.)

  3. Damit wird mir wieder mal bewusst, warum ich zu 99% mit dem PC schreibe: Meine Handschrift ist genauso schwer lesbar. Und das, obwohl ich nicht Arzt geworden bin.

  4. Eine eindrucksvolle Handschrift in der Tat und eine tolle Geschichte. Dass sich das ofte Zeichnen des Apfelbaums gelohnt hat, zeigt die gekonnte Illustration. Ich erinnere mich noch gut an eine weitere, damals zum Thema „doodeln“. Wohl dem, der einen geduldigen Vater hat ;) Euch beiden: Kompliment!

    • In der Tat war es ja die Doodelei, die mich auf die Idee brachte, noch einmal ein Strichmännchen in mein Wortgemisch einzubauen. Mal sehen, vielleicht mach ich das hier ja künftig ab und zu …

  5. Lieber Wortmischer,

    was für eine wohlgefällige Handschrift! Da tanzt kein Wort, kein Absatz, kein i-Punkt aus der Reihe. Frau Rosenherz würde sagen, es scheint sich um einen ordnungsliebenden Menschen zu handeln, der ganz gerne auch alleine Zeit verbringt.

    Der Apfelbaum dürfte beim kleinen Wortmischer tiefe Spuren hinterlassen haben, dass er ihn so gerne zeichnete.

    • Vielen Dank für das Kompliment!

      Und: ordnungsliebend, ja, aber nicht über die Maßen; es kann schon auch mal was liegen bleiben. Alleine komm ich aber tatsächlich ganz gut zurecht; jedenfalls fällt mir gewiss nicht die Decke auf den Kopf, wenn außer mir niemand in der Wortmischerei herumsitzt.

      Warum ich allerdings den Apfelbaum damals so gerne zeichnete, das weiß ich beim besten Willen nicht mehr.

  6. … vielleicht war die Omama im Apfelbaum … die sogar auf einem Tiger nach Indien reitet. Mira Lobe erzählt davon in ihrem wundervollen Kinderbuch.

  7. Zum Thema „Eltern aufwecken“ gibts übrigens ein herziges Bilderbuch von Michel Gay. Der Zebrajunge Zeo fragt: „Seid ihr schon wach?“. Er möchte so gerne zu Mama und Papa ins Bett schlüpfen …

    • Ich weiß, ich war ein grausames Kind: 200 Apfelbäume und jedes Mal das Wimpernaufklappspiel. Mein armer Vater. Aber Gott sei Dank, er lebt noch heute.

  8. Ach was reden sie von einem grausamen Kind! Sie waren doch zärtlich zu den Wimpern ihres Vaters, oder? Es hätte ja auch ganz anders sein können, sie hätten mit dem Bleistift ins Auge des Vaters stochern können – aber wahrscheinlich keine zweihundert Mal.

    • *roflapimp*, würden meine Kinder ganz sicher sagen. (Rolling on floor laughing and pissing in my pants.)

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