1001 aufblasbare Nächte

Miracoco, Collage

Muss ich noch nachreichen. Weil ich doch im Juli in München auf dem Woodstock Tollwood Festival war. Und weil das Sommerwetter eher suboptimal war, mit ständigen Schleusenöffnungen Petri als Überraschungen für unbeschirmte Flaneure.

Und genau während einer dieser Schauerlichkeiten haben wir uns dann in das Knubbelzelt von Miracoco geflüchtet, nicht ohne dass man uns vor dem Eintritt die Schuhe von den Füßen gezogen hätte. Ich kam mir vor wie bei meinem ersten Besuch bei Bekannten in der DDR.

Miracoco, Bild 2

War dann aber drinnen schwer beeindruckt. Alles rund, keine Ecken. Von Licht durchflutete Kuppeln und Hallen, dunkle Durchgänge. Ein Gefühl der Unwirklichkeit, wenn man Gestalten in einer der Nischen kauern sah.

Urplötzlich fühlte ich mich versetzt in eine US-amerikanische Fernsehserie mit dem Titel Time Tunnel, die vor Urzeiten im deutschen Fernsehen lief und die ich als angehender Teenager auf unserem ollen Schwarzweißgerät gucken durfte, schwer erkämpfter Maßen.

Aber zurück ins Miracoco-Zelt. Das ist einer dieser Orte, an denen wir modernen Cyborgs automatisch die Kamerafunktion ausfahren, weil es uns nicht reicht, zu schauen und zu staunen. Weil wir glauben, wir könnten unser Staunen übertragen auf andere: Seht doch mal her! Habt ihr sowas Tolles schon mal gesehen?

Ich befürchte zwar, das funktioniert nicht, das Übertragen von Stimmungen. Trotzdem müsst Ihr jetzt da durch.

Miracoco, Bild 3

Wer auch mal in die aufblasbare Zeitmaschine will, erfährt Näheres bei den Luftarchitekten.

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