Karfreitags: Nudeln gehen immer

Die wollen nur schreiben.

Jetzt hat es mich erwischt: Herr Bee findet, dass mein erfundener Fortsetzungsband zu den Pippi-Langstrumpf-Erzählungen am besten zu seinem Broadway-Szenenfoto passt, und sogleich verpasst er mir deshalb den Wanderpokal der Freitagstexter. Natürlich freut mich das sehr, und ich sag auch brav Danke dafür, auch wenn ich noch im gleichen Atemzug einen Seufzer ausstoße: Mein Freitagstexter fällt diesmal ausgerechnet auf den Karfreitag, die Prämierung auf den Mittwoch nach dem langen Osterwochenende. Wir werden ja sehen, wer sich zwischen Osterlamm und mineralöl-verseuchten* Liköreiern noch eine gute alte Portion Nudeln wird geben wollen.

Unter diesem Bild könnte Ihr Text stehen!

Wischen Sie sich doch mal die schokoladeverklebten Finger ab, suchen Sie die Tastatur unter dem Haufen Stanniolpapier und verraten Sie uns, was Ihnen angesichts der Essgewohnheiten der jungen Dame auf dem Foto durch das österliche Eierhirn geht. Die Spielregeln sind einfach, und schon am kommenden Mittwoch können Sie Ausrichter der nächsten Runde sein.

Ich freue mich auf Ihre Geistesblitze in den Kommentaren! – Habe die Ehre bis zur Preisverleihung am 30. März …

~

P. S.: Weil ja heute die Fastenzeit zu Ende geht und wegen der Extraportion Spaghetti, die hier oben in der Küche wartet, folgt noch rasch der Abschlussbericht meiner Zeit ohne Alkohol und mit etwas reduzierten Mahlzeiten seit Aschermittwoch.

Fastentage: 44
Gewicht: minus 4 Kilo (Wunschergebnis)

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32 Kommentare

  1. Was mir da durch den Kopf geht? Nachdem ich vorher in Bröselns Jugenderlebnissen gelesen habe, fällt mir nur eins ein: Hier bröselt wenigstens nichts beim Essen.

  2. Bestimmt ist das nur EINE Nudel …. von vorne bis hinten. Da braucht die Dame einen ganz schön langen Atem.

  3. Das muss in der Küche der wahren Pastafaris sein, die das Spaghettimonster anbeten. Das ich das noch erleben darf…*andächtig auf die Knie sinkt*

  4. Mathilde freut sich über ihren Nudeltag mit den neuen „Dritten“, endlich erfährt sie, warum die Pastaerfinder so auf „al dente“ bestehen

  5. Ich glaube ja, dass sich die werte Dame von diesem Teufelszeug (den Nudeln) abgewendet hat. Zu schmerzlich die Erinnerungen an ihre Nächtlichen Fressattacken. Aber eines Tages, es muss einer dieser ganz schwachen Momente gewesen sein, packte Sie diese unstillbare Gier erneut. Nichts auf dieser Welt hätte Sie davon abhalten können. Wie eine Hexe über ihrem Kessel gebeugt, stand sie also dort in ihrer Küche und kochte Ihre verhassten/geliebten Nudeln mit solch einer Hingebung, dass es jeden der anwesend gewesen wäre zum Weinen gebracht hätte…und dann entstand dieses Foto und Sie hätte nicht glücklicher sein können. Wenngleich ihr Magen das nicht all zu lange mit machen würde, so ist sie dennoch Ihrer großen Lust nachgegangen. Sie war selig, alles andere spielte in diesem Moment keine Rolle.

    Ende :)

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