What has it got in its pocketses?

What has it got in its pocketses?

Inspektion der Hosentascheninhalte auf Grund der #Kramladengeschichten von Trithemius, zu denen ich mit Freuden beitrage:

Fahrradschlüssel, Wohnungsschlüssel, Fabrikschlüssel. – Ganz wichtig, verschiedene Schlüssel dürfen niemals gemeinsam zu einem schweren Metallklumpen geballt an einem Schlüsselring zusammengefasst werden. Der würde mir die Hosen ausziehen, und jetzt verstehe ich endlich, warum die ganzen Jungs mit dem Hosenschritt auf Halbmast herumlaufen. Geht ja gar nicht.

Feuerzeug? Ein Gentleman trägt immer eines bei sich.

Asche, Bakschisch, Flocken, Kohle, Moos, Penunzen, Schotter, Zaster? – Wozu das denn? Ich zahle so gut wie nie bar. Dieser Haufen Euronen ist der Rest meiner Ernte aus einem Geldautomatenbesuch irgendwann im Februar, bei dem ich siebzig* Euro zapfte. Ein absolutes Muss: Geld trägt der Mann stets lose im Hosensack. Für ein Portemonnaie in der Gesäßtasche bin ich zu eitel und zu wehleidig; sieht besch…eiden aus und schmerzt bei längerem Sitzen.

Eine Kastanie aus dem Herbst 2013. Bringt Glück auf dem langen Weg nach Mordor. Und Trost für die Finger, wenn es mal wieder ungeheuer langweilig wird. Die beiden älteren Geschwister der Kastanie aus 2011 und 2009 liegen als Deko auf dem Sekretät in meinem Wohnzimmer.

*) Noch so eine Sache, mein persönlicher Mentalfetisch: Ich ziehe am Bankomat immer genau siebzig Euro. Damit ich in den Kontoauszügen sofort sehe, dass das ich war. Nicht etwa dass außer mir noch irgendjemand Zugriff auf mein Konto hätte. Aber früher, zu Zeiten der Ex-Schmerzdame, war dieser Tick meine zuverlässige Methode, die Abhebungen zuzuordnen. – Boah, was für ein Kontrollfreak!

36 Kommentare

  1. Pingback: Krempel aus der Hosentasche – Sergej Tretjakovs Biographie der Dinge – #Kramladengeschichten

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