Spaghetti mayonesa zur #em2016?

Frau Annette stößt an

Mario BalotelliWas ich unbedingt noch loswerden muss, bevor ich vom Wortmischer einen Platzverweis bekomme: Ich freue mich ja so auf die Spiele der italienischen Mannschaft! Ich hoffe sehr, dass sie wieder diesen ulkigen Kerl mit dem Mayonnaisestreifen auf der Glatze dabei haben. Seine testosterongeschwängerten Ausbrüche auf dem Spielfeld während der letzten EM (oder war es die WM?) gehörten zu den Highlights, die das weibliche Publikum bei der Stange hielten. Unfassbar, was der für eine Show auf dem Rasen abzog.

(Eine gehörige Portion Grusel war natürlich auch immer am Start. Ich stelle mir immer vor, ich hätte so ein Paket zu Hause im Bett liegen. Gott steh mir bei!)

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10 Kommentare

  1. Dabei fällt mir ein: Hier um die Ecke beim kommunalen Eis-Dealer gab es damals eine schokobraune Sorte mit dem Namen „Balotelli“. Wurde von der deutschen Kundschaft aber verschmäht und deshalb wieder aus dem Sortiment genommen. Oder vielleicht einfach auf „Nutella“ umbenannt, was weiß ich.

  2. Huch, das scheint arg stressig zu sein für einen Fussballspieler: Attraktiv soll er aussehen, eine Menge Geld scheffeln, Modebewusstsein an den Tag legen, eine hübsche Partnerin angeln, sich am Gesellschaftsparkett einwandfrei bewegen, Tore schießen (aber bloß keine kassieren), den Trainer zufrieden stellen, das Spiel im Griff haben, seinen Körper in Bestform halten, … und am Spielfeld auch noch unterhaltsam sein für die emotional ausgehungerten Frauen, die vor dem Fernseher hocken.

    • Na, ein bisschen was müssen sie halt schon leisten als Gegenwert für die Millionenbeträge, die sie einschieben, oder? – Aber eine schlechte Nachricht habe ich zumindest für Frau Annette: Herr Balotelli ist leider nicht im italienischen Team für 2016 :-(

    • Da gebe ich Ihnen recht, sie sollten auch was einbringen für das geld, das sie bekommen!

      Aber was ist mit all den Männern, die sich tagtäglich abmühen und auch (fast) all dies leisten, aber keine Millionen bezahlt bekommen? Laut einer Doku genügt es der Frau heutzutage nicht mehr, einen Mann als Partner an ihrer Seite zu wissen. Heutzutage genügts nicht, ein Mann zu sein, er muss auch sportlich schön sein, um ins weibliche Beuteschema zu passen. – Als ob man mit einem besonders schönen Mann glücklicher würde.

    • Wenn Sie mich fragen? Dann bin ich überzeugt davon, dass frau nur mit sehr wenigen dieser „gut aussehenden“ Superverdienern langfristig glücklich werden kann. Die haben viel zu viel Gelegenheit, sich auch anderweitig umzusehen. Das wird eh nichts.

      Und was die allgemeinen Verdienstmöglichkeiten angeht, muss festgestellt werden, dass die Gehaltshöhe sowieso nichts mit der Leistung des Empfängers zu tun hat sondern mit der sehr subjektiven Einschätzung durch den Arbeitgeber.

    • Wo sie recht hat, hat sie recht, die Frau Annette: „Die haben viel zu viel Gelegenheit, sich auch anderweitig umzusehen. Das wird eh nichts.“
      Ich würde ja nicht im Traum daran denken, mir Stress anzutun und mit einer Superfrau anzubändeln. Beuteschema hin, Beuteschema her. Lebens- und Liebesqualität sehen anders aus!

  3. Jetzt muss ich hier mal was sagen. Ich komme mir fast schon wie eine Kunstfigur vor. Der Herr Wortmischer und seine Gäste reden über Frau Annettes Anstöße, als gäbe es mich gar nicht.

    Also Fakt ist mal: Mich gibt es wirklich. Und wenn der Herr Wortmischer Texte unter „Annette stößt an“ veröffentlicht, dann stammen die von mir. Ist doch so, oder?

    • Äh, ja, natürlich! Ich habe Deine Existenz noch nie angezweifelt ;-}

      Außerdem hab ich doch beim ersten Eintrag darauf hingewiesen, dass ich meiner „scharfsinnigen Nachbarin“ (Achtung, Lob!) die Erdung während der EM verdanke. Aber vielleicht hätte ich besser von der „scharfzüngigen“ Nachbarin geschrieben?

      Übrigens: Heute ab acht gibt es zum französisch-bulgarischen Blutbankett spanischen Schinken, selbst gemachte Tortilla und Queso Manchego. Und natürlich Rotwein. Nur für den Fall, dass Du mir Deine Existenz noch einmal nachdrücklich manifestieren willst … :-þ

    • Manchego! Ich schmelze gleich mehrfach dahin bei diesem Gedanken. Doch ich bin ja nicht gemeint bei der Konversation, sondern Frau Anette, die gesehen und genannt zu werden wünscht.

    • Aber nicht doch, Frau Rosenherz! Sie wären mir ganz genauso willkommen wie Frau Annette. Aber Google Maps behauptet steif und fest, dass Sie nicht weniger als sieben Stunden brauchen würden, um es bis hierher zu schaffen.
      Frau Annette wohnt halt nur zehn Minuten von der Wortmischerei entfernt und hat damit einen gewissen Heimvorteil. Den darf man nicht nur beim Fußball nicht unterschätzen ;-)

      (Aber davon abgesehen würden Tapas und Wein locker auch für fünf statt für vier reichen.)

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