»Auf die Frage, welche die weltweit meistgesprochene Sprache ist, gibt es verschiedene Antworten. Es könnte zum Beispiel das Englische sein, aber nur dann, wenn man Muttersprachler und all diejenigen Menschen zusammen zählt, die die es zu sprechen gelernt haben. Wenn wir uns auf die Muttersprachler beschränken, sieht die Sache anders aus: Die meist gesprochene Sprache der Welt ist dann das Chinesische mit fast 1,2 Milliarden Sprechern in 33 Ländern. Danach folgt das Spanische mit 406 Millionen Menschen in 31 Ländern; das Englische mit 335 Miliionen in 101 Ländern; Hindu mit 260 Millionen Sprechern in vier Ländern sowie Arabisch mit 223 Millionen in 59 Ländern.«
Klopapier
»Jahr für Jahr verbrauchen wir weltweit 224.400 Rollen Toilettenpapier, das sind im Schnitt 33 pro Person. Allerdings mit merklicher Ungleichverteilung: Während in den U.S.A. der Pro-Kopf-Verbrauch bei 23 Kilogramm liegt, erreicht er in Afrika lediglich 0,4. Jedes Jahr enden fast zehn Millionen Bäume als Klopapier.«
Hand-Selfie mit Küchenwandfarbe
In meinem Schlafzimmer wollte ich ein helles Grau mit einem gehauchten Rotstich. Letztlich habe ich es andersherum hinbekommen: ein helles Pink mit einem leichten Graustich. Sieht aus wie in Paulchen Panthers Wohnung. Wahrscheinlich werden mich künftig alle Besucher auch so nennen.
Die Küchenwände habe ich hingegen ganz gut hinbekommen. Ich wollte Sonnengelb, und das habe ich auch schön auf den Fingern verteilt. – Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an!
Feuermelden & tünchen

Abgeklebt. Heizkörper, Fensterrahmen, Türrahmen, Fußbodenleisten, Steckdosen, Lichtschalter, Deckenlampenkabel, Feuermelder. Ich wusste gar nicht, dass man mittlerweile Feuermelder in Mietwohnungen installieren muss. Da klebt so ein Ufo im Wohnzimmer an der Decke, zwei weitere in den Schlafzimmern. Man sagt, wir würden sie schon hören, wenn sie abgingen. Wenn es brennte – wenn es brenne, gebrannt habe, gebrannt hätte, gebrannt haben würde, oder eben brennen würde. Oder wenn die Batterien leer wären.
Zumindest ohne Feuerbeschallung gefällt mir die Wohnung. Richtig toll finde ich die besenreine Übergabe. Ist doch ein Treppenwitz, dass Mieter, die ausziehen, erst alle Wände weiß streichen und die, die einziehen, ein paar Tage danach wieder alles bunt tünchen. Typisch deutscher Perfektionsquatsch. Da streiche ich lieber vor dem Einzug alles, wie es mir gefällt, und in ein paar Jahren kann dann mein Nachmieter über meine Exzentrizitäten jammern. So muss das sein. Man gibt sich ja schließlich auch mehr Mühe, wenn man hinterher selbst einzieht, statt eine frisch gemalerte Wohnung Fremden zu hinterlassen.
Nur das Abkleben ist eine doofe Beschäftigung. Zwei Zimmer, fünfzig Meter Klebeband und fünf Stunden Herumgerutsche auf den Knien. Der Vormieter, dieser Sack, hatte sich seinerzeit nicht die Mühe gemacht, Schalter und Steckdosen vor dem Streichen abzumontieren. Alles ist schön dick alpinaweiß alpinagrau verkrustet. Aber ich weiß ja, für wen ich alles wieder schick herrichte.
Das Zimmer da oben ist übrigens für Tochter 3.0. Sie will Karamell und Schoko. Karamellkreise auf Schokowand. Das wird der Hammer. Sie will es aber so. Werde ich dann knipsen und hier zur Schau stellen. Damit bei Bedarf abgelästert werden kann.
Bis dahin: Gehaben Sie sich wohl. Ich gehe den Rest der Wohnung abkleben.
Matthäus 6,3
Tochter 3.0 spielt Klavier und ich ertappe mich beim Gedanken an einen Blogeintrag des Paradiessingles:
Ein Konzertpianist las die Evangelien und als er bei Matthäus 6,3 anlangte – „… soll Deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut“ – verlegte er sich auf Jazz.
Eselsbrücke
So ein Vater wäre mir, ehrlich gesagt, zu anstrengend. Um Himmels Willen: jeden Sonntag! Außerdem müsste man diesem Vater einmal erläutern, dass der Pluto schon vor Jahren degradiert wurde. Der ist nämlich gar kein Planet mehr, sondern ein Zwerg. So schaut’s aus.
Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag ungefähr neun Planeten.
Filzjunkies

Tocher 1.0 und 3.0 nadeln derzeit um die Wette. – Was ist das? (Auflösung demnächst in den Kommentaren)
